"Die Klappbrücke am Estesperrwerk, im Hintergrund die Elbe" - CC-BY-SA 3.0 Wusel007 via Wikimedia Commons

Unterstützt jetzt Claudius Schulz‘ Bilderband „State of Nature“

Das Este-Sturmflutsperrwerk ist vieles: Ein Bauwerk. Die Klappbrücke mit ihrer einfachen Geometrie definiert mit ihren 40 Metern Breite welche Pötte in der angrenzenden Sietas-Werft gebaut werden können.
Ein Bollwerk. Die beiden mächtigen Stemmtore sollen verhindern, was 1962 bei der großen Sturmflut nicht verhindert werden konnte.

Der Hamburger Fotograf Claudius Schulze hat über fünf Jahre Dämme und Deiche, Wehre und Wellenbrecher fotografiert. Sein Bildband „State of Nature“ steht nun kurz vor der Vollendung. Ich möchte dazu einladen, sein Projekt auf kickstarter zu unterstützen.

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„Naturschutz“ ist für grüne Politik ein zentraler Begriff, der in zwei Richtungen schützen soll. Die Natur soll vor destabilisierenden Eingriffen des Menschen geschützt werden – aber der Mensch soll auch für ungebändigten Naturkatastrophen geschützt werden. Die Hamburger Sturmflut von 1962 belegt dies eindrucksvoll. Hoffnungsvoll sehen wir, wie der technische Hochwasserschutz von einem zunehmend ökologischen Hochwasserschutz in den Köpfen abgelöst wird.

„Als Teil der Natur kann der Mensch nur leben, wenn er die natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt und sich selbst demgemäß Grenzen setzt“ – so steht es im Grundsatzprogramm der GRÜNEN.
Claudius Schulz‘ Bilder vermitteln diesselbe Vorstellung. Und bekanntermaßen sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

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