Uhr, S-Bahn- und DB-Symbol an einem Stahlträger am Bahnhof Bergedorf

"bikes" CC-BY-SA 2.0, Steven Isaacson

Pressemitteilung: Mehr Geld für den Nahverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg – Reaktivierung der Strecke Bergedorf-Geesthacht weiter voranbringen

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 25. November 2016 durch die Änderung des Regionalisierungsgesetzes den Ländern zusätzliche Mittel für den Ausbau des Nahverkehrs bewilligt. 

Schleswig-Holstein bekommt hierdurch jährlich 30 Millionen Euro mehr, während Hamburg jährlich gut 16 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung hat. Davon könnte auch die Reaktivierung der Strecke Bergedorf-Geesthacht profitieren.

Manuel Sarrazin, der grüne Bundestagsabgeordnete für Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg, erklärt hierzu:

„Ende Oktober hat sich die Bezirksversammlung Bergedorf einstimmig für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen
Bergedorf und Geesthacht ausgesprochen. Hiermit unterstützt sie die langjährige Forderung, Geesthacht und die
umliegenden Gemeinden mit dem öffentlichen Nahverkehr an Hamburg anzubinden und die Attraktivität der
Metropolregion deutlich zu steigern.

Da die Strecke ein klarer Wunsch Schleswig-Holsteins ist, sollte Hamburg sich für Lösungen offen zeigen. Den PKW-
Verkehr in Bergedorf von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ist gemeinsames Interesse. Bergedorf ist
Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Durch die Verlagerung von Verkehr auf die Schiene kann diese Rolle weiter
untermauert werden.“

Der Wahlkreisabgeordnete für Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd Dr. Konstantin von Notz erklärt hierzu:

„Für die wachsenden Pendlerströme in der Metropolregion kommt es auf schnelle, zuverlässige und komfortable
Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr an. Das ist sowohl im Sinne Hamburgs, als auch des Umlandes. Es ist
anachronistisch, dass eine Stadt von der Größe Geesthachts keinen Bahnanschluss hat. Dabei gilt es, die Interessen
der anliegenden Gemeinden einzubeziehen, damit die ganze Region von neuen Stationen und einer modernen
Anbindung profitiert. Dabei muss darauf geachtet werden, dass insbesondere dem Lärmschutz Sorge getragen
wird.“