Pressemitteilung GRÜNE Hamburg: Gas-Fracking stoppen – in Hamburg und anderswo

Bei seiner Sitzung am gestrigen Dienstag hat der Landesvorstand der Hamburger GRÜNEN dem Gas-Fracking in Hamburg und anderswo eine klare Absage erteilt (s. Anhang). Der Landesvorstand fordert eine klare gesetzliche Regelung, die es ermöglicht, Gas-Fracking effektiv zu verindern. Mit dem Beschluss rufen die GRÜNEN Hamburg auch zur Teilnahme an der Demonstration „Keine Stimme für Fracking“ am 31. August 2013 in Hamburg auf.

 

Manuel Sarrazin, stellvertretender Landesvorsitzender der Hamburger GRÜNEN erklärt: „Gas-Fracking in Hamburg klingt wie ein Treppenwitz und wird doch geplant! Das bedroht Trinkwasser, Kulturlandschaft und Wohn- und Naherholungsgebiete, die für Hamburg von unschätzbarem Wert sind. Die Vorstellung, auch unter dicht besiedelten Gebieten wie Harburg unzählige Bohrstellen zu errichten, ist absurd. Herr Altmaier und Herr Scholz müssen einsehen: Hamburgs Zukunft liegt wirklich nicht im Bergbau! Schwarz-Gelb schafft es nicht, ein Fracking-Gesetz zu verabschieden. Es zeigt sich mal wieder, wie wichtig hier starke GRÜNE im Bundestag sind. Das Bundesrecht muss geändert werden, um Fracking verhindern zu können.“

Anja Hajduk, Spitzenkandidatin der Hamburger GRÜNEN: „Durch die Unfähigkeit von Schwarz-Gelb, ein Fracking-Gesetz zu verabschieden, werden viele Bundesländer im Regen stehen gelassen. In Hamburg hätte der Senat die Möglichkeit gehabt, dem Gas-Fracking einen Riegel vorzuschieben. Doch er hat stattdessen sogar die Warnungen seiner eigenen Umweltbehörde ignoriert, wonach das Trinkwasser für ganz Hamburg gefährdet ist. Wir brauchen dringend eine gesetzliche Lösung, die es ermöglicht, Gas-Fracking effektiv zu verhindern. Wir wollen den Einsatz giftiger Chemikalien und die unterirdische Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser verbieten. Damit könnte Gas-Fracking effektiv unterbunden werden.“

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