Bericht: Stadtrundgang zur Stadtentwicklung in Harburg

Ein Bericht von GRÜNE Harburg. Sommerferien, 30 °C im Schatten – eigentlich schlechte Vorraussetzungen für einen Stadtrundgang. Dennoch versammelten sich am 25. Juli zehn Interessierte, um sich über die neuesten Entwicklungen und Planungen zur Harburger Stadtentwicklung zu informieren. In rund anderthalb Stunden wurde umso intensiver diskutiert.

Nachdem Manuel Sarrazin und Matthias Heckmann vom Citymanagement Harburg e.V. die Teilnehmer begrüßt hatten, ging es gleich ans erste Eingemachte: die Marktfläche am Harburger Sand – dem einzigen Sechs-Tage-Wochenmarkt in Hamburg. Jürgen Rook vom Bezirksamt Harburg erläuterte nicht nur den „großen Plan“, wie der Sand in den nächsten Jahren umgestaltet werden soll, sondern berichtete auch sehr anschaulich von den kleinen Problemen – wie Marktbeschickern, die nach dem Prinzip „ich stand immer hier“ überzeugt werden mussten. Als ersten Schritt neben der optimierten Standbelegung konnte Rook auch gleich den gerade 24 Stunden jungen Markt-Mittagstischbereich mit Sonnensegeln und Stehtischen am Rand der Marktfläche verweisen.

Weiter ging es über den Herbert-Wehner-Platz, der von allen Beteiligten nicht wirklich als Platz wahrgenommen wurde, durch die von Leerständen geprägte Fußgängerzone bis zum „Problemkind“ Gloriatunnel. Es entwickelten sich zu allen Punkten intensive Gespräche zwischen Experten und Teilnehmern. Aha-Effekte und „Das wusste ich ja gar nicht“-Aussprüche waren regelmäßig zu hören. Auch Manuel Sarrazin war von der Informationstiefe des Rundgangs sehr angetan: „Als ehemaliger Bezirksabgeordneter und Kreisvorsitzender kenne ich natürlich viele der Probleme von uns Harburgern nur zu gut. Ich habe von dem Rundgang aber sehr viele aktuelle Detailkenntnisse mitgenommen, die ich, auch als stellvertretender Landesvorsitzender, für die Interessen Harburgs einsetzen werde.

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