Bericht: Waldowsky (MdHB) und Sarrazin (MdB) in Kaliningrad

Andreas Waldowsky, europapolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion, besucht gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin und einer Delegation überwiegend junger Grüner vom 10. bis 16. Oktober Kaliningrad. Sie wollen die Kontakte Hamburgs mit der russischen Exklave vertiefen und treffen auch Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Um die bestehenden Vereinbarungen von Senat und Bürgerschaft über die Zusammenarbeit mit dem Gebiet Kaliningrad mit zu Leben zu füllen, sind gerade die Kontakte zu Nicht-Regierungsorganisationen von zentraler Bedeutung.

 
Dazu Andreas Waldowsky: „Wir wollen die Kontakte Hamburgs mit Kaliningrad vertiefen, so wie in der bestehenden Vereinbarung vorgesehen. Dazu treffen wir hier neben den Offiziellen auch Gesprächspartner aus Zivilgesellschaft und Oppositionsparteien. Diese Kontakte sind uns besonders wichtig. Sicher können wir vieles von den engagierten Menschen hier lernen.“ Die Delegation trifft unter anderem Alexander Chalturin von der Umwelt-Organisation „Tsunami“ und Alexandra Koroljowa von der Umwelt-Organisation „Ökosaschtschita“. Ein Schwerpunkt der Reise ist der Kontakt zu Mitgliedern des Kaliningrader Jugendparlaments und ein Gespräch mit Ilja Dementjew von der Nicht-Regierungsorganisation „Jugend für Redefreiheit“.  Weitere Gespräche waren mit Wassili Kowaltschuk von der „Russischen Demokratischen Partei Jabloko“ und Parteienvertreterinnen und -vertretern der Gebietsduma sowie mit Generalkonsul Dr. Aristide Fenster geplant . Auch den ehrenamtlichen Präsidenten des Deutsch-Russischen-Hauses, Viktor Hofmann, und dessen Direktor Andrej Portnjagin wollte die Delegation treffen. Manuel Sarrazin, der für die Grünen auch im Europaausschuss des Deutschen Bundestags sitzt, sagte: „Wir wollen mit Vertreterinnen und Vertretern von Parteien und offiziellen Einrichtungen, aber vor allem auch der Zivilgesellschaft ins Gespräch kommen und unsere Kontakte vertiefen. Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen hat in Russland nicht die gleiche Tradition wie bei uns. Daher freue ich mich besonders, Vertreterinnen und Vertreter von Umwelt-Organisationen, wie auch engagierte Jugendliche zu treffen und in ihrer Arbeit zu bestärken.“